Donnerstag, 26. Mai 2011

Terminplanung von Turnarounds: Zu viel im Detail - zu wenig Methode

Die aktuelle T.A. Cook-Studie gibt Auskunft, welchen Anteil eine optimale Terminplanung an einem erfolgreichen Turnaround hat.

Stillstandsprojekte in der Prozessindustrie sind zeitkritisch und hoch komplex. Bis zu einem Jahr wird benötigt, um einen Terminplan zu erstellen, der den Stillstand kosteneffizient strukturiert und steuert. Zu häufig wird allerdings noch unterschätzt, welchen maßgeblichen Anteil eine optimale Terminplanung an einem erfolgreichen Turnaround hat. So das Ergebnis der in zwei Teilen aufbereiteten T.A. Cook-Studie „Methoden der Terminplanung für Shutdowns & Turnarounds“.

Der Status quo zur Terminplanung mit Interviews und Artikeln von TAR-Experten ist ab sofort kostenfrei erhältlich unter www.tacook.de/turnaround-scheduling. Unterstützt wurde das Studienprojekt von ep-cm, Infracor, T/ANGO Turnaround Management Group und Voith Industrial Services.

Terminpläne werden zwar von der Mehrheit der befragten TAR-Verantwortlichen zur groben Orientierung verwendet –  jedoch nicht dazu, alle Arbeiten während der Stillstandsphase gezielt zu steuern. Vorhandene Potenziale sind unter anderem:

  • Den Umfang von Terminplänen reduzieren und sich auf das Wesentliche konzentrieren: Häufig wird der Komplexität eines Stillstandes mit zu detaillierten Terminplänen von 50.000 und mehr Vorgängen begegnet. Währendes des Stillstandes sind kontinuierliche Aktualisierungen dann kaum umsetzbar. Dadurch versagt die Steuerung und Verzögerungen sind wahrscheinlich.
  • Enormer Bedarf an Aus- und Weiterbildung: Über die Hälfte der Befragungsteilnehmer setzt bei der Terminplanung auf Erfahrungen und nicht auf spezifisch erlernte Strategien und Methoden.

Im zweiten Teil wird der Weg hin zu einer optimalen Terminplanung von Turnarounds aufgezeigt. Anhand von 13 Best Practices aus der internationalen Prozessindustrie und 25 Expertengesprächen erfährt der Leser z. B., wie ein Terminplan von 50.000 auf 6.000 Vorgänge reduziert werden kann. Außerdem wird aufgezeigt, wie Total Float Priorisierung, ein V-Planning oder dynamische Terminpläne funktionieren und Synergien zwischen Erfahrungen, Wissen und modernen IT-Plattformen möglich sind. Dieser zweite Teil ist im Juni 2011 bestellbar.

Methoden der Terminplanung für Turnarounds/Shutdowns Teil II: „Best Practices & Potenziale”

  • 13 Best Practice-Lösungen
  • 25 Expertengespräche
  • 109 Interviews mit TAR-Verantwortlichen und Terminplanern
  • 140 Seiten
  • Veröffentlichung: Juni 2011
  • Preis: 1.700 Euro

Kontakt:
T.A. Cook & Partner Consultants GmbH
Anne Fischer-Werth
Leipziger Platz 2
10117 Berlin
fon 030-884 307-0
a.fischer-werth@tacook.com

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