Mittwoch, 6. März 2013

Die MAINTAINER des Jahres 2013 stehen fest

Wieder fieberten die Bewerber um den MAINTAINER der Jury-Entscheidung entgegen. Drei Kategorien waren zu vergeben: Industrieunternehmen, Dienstleistung und Innovation.

Auch in diesem Jahr fiel die Wahl schwer - hatten sich neben großen, bekannten Industrie- und Dienstleistungsunternehmen auch kleinere Unternehmen mit interessanten Projekten beworben. Dabei spannte sich der Bogen der Bewerbungen von Reorganisationsprojekten, Stillstandsoptimierungen und Lean-orientierten Ansätzen bis hin zu Methoden der Zustandsbewertung. 

In der Kategorie Industrieunternehmen überzeugte Heidelberger Druckmaschinen mit einem Schulungskonzept, das den Fokus auf die Sicherstellung und Weiterentwicklung des Instandhaltungs-Know-hows legt - und dabei insbesondere den anstehenden Generationenwechsel im Blick hat. Zu diesem Zweck wurde ein durch Deinvestition freigewordenes Bearbeitungszentrum zu einem "Mechatronischen Schulungssystem" umfunktioniert und als Lerninsel platziert. Das Lernkonzept selbst stellt dabei insbesondere auf den Wissenstransfer ab, der wichtiges Know-how von "Alt" zu "Jung" weitergibt - was bei einigen Themen durchaus auch umgekehrt von Junior zu Senior ("Reverse Mentoring")  funktioniert.

Die Lanxess-Tochter Aliseca begeisterte in der Kategorie Dienstleistung mit einem standortübergreifenden Optimierungsprojekt. Ausgehend von einer Schwachstellenanalyse hatte das Projekt zum Ziel, die Arbeitsprozesse sowohl in der Instandhaltung als auch im Fremdfirmenmanagement substanziell zu verbessern. Im Zuge der Reorganisation wurde die Prozesslandschaft neu geordnet, Kernrollen definiert und u.a. auch ein Management Operating System (MOS) für den Instandhaltungsprozess und das Fremdfirmen-Management umgesetzt. Im Ergebnis ließ sich die Quote für planbare Arbeiten steigern, die Qualität der Arbeitsvorbereitung verbessern und das Fremdfirmenmanagement deutlich effizienter gestalten.

Der MAINTAINER-Award für Innovation ging in diesem Jahr an die Firma viasecure, die einen risikobasierten Ansatz zur Identifikation von Gefährdungspotenzialen in Turnarounds vorstellte. Durch die ausführliche sicherheitstechnische Betrachtung wird das Gefährdungspotenzial bereits in der Planungsphase sichtbar. Diese frühzeitige Erkennung hat den Nutzen, dass wichtige Gefährdungsschwerpunkte erkannt,  die Wechselwirkungen zwischen Teilanlagen beachtet und die Koordinierungen rund um den Turnaround verbessert werden können. 

Die preiswürdigen Projekte werden im Rahmen der MainDays am 19. und 20. März 2013 in Berlin vorgestellt. Die MainDays sind das Forum zum Wissens- und Erfahrungsaustausch in der Instandhaltung, zu dem T.A. Cook jedes Jahr im Frühjahr einlädt.

Details zum Programm: www.tacook.com/MainDays2013

Kontakt:

T.A. Cook & Partner Consultants GmbH

Astrid Werner

Leipziger Platz 2
10117 Berlin
fon: 030-884 307-0
email: a.werner@tacook.com

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